Smartphones

Ich hatte mich gefreut, als das iPhone herauskam. Endlich echtes Internet in der Hose, neben dem viel zu groß geratenen Penis. Nur welche Kapriolen das ganze nach 12 Jahre schlagen würde, hätte ich nicht erwartet.

Mir war nicht klar, wie saudumm die meisten Menschen sind. Ich hatte nicht erwartet, dass diese Dummen irgendwann wie die Heuschrecken über die Gadgets herfallen, für die sie Typen wie mich immer jahrzehntelang nur milde belächelt hatten.

Sie haben gelächelt, weil sie dumm waren, das weiß ich nun. Und jetzt sitzen sie da und nutzen ihre Facebooks, ihre Instagrams und WhatsApps und teilen ungefiltert den größten Mist. Ich muss nicht sehen, wie echte Menschen erschossen werden.

Filter … wie filtert man Informationen so, dass sie IQ-gerecht sind? Wie macht man Dumme intelligent? Wie erklärt man Dummen, dass das, was sie im Internet sehen und haben wollen, Arbeit erfordert, um es zu erreichen und man nichts geschenkt bekommt?

Hat das früher besser geklappt, oder täusche ich mich hier?

Als in den 60ern die “deutsche Intelligenz” auf die Straße ging und gegen die “alten Säcke” demonstriert hat, wollten sie etwas verbessern. Die meisten zumindest. Heute liest man, dass man unsicher ist, inwiefern die Taten von damals einen langfristigen Gehalt hatten.

Steve Jobs war ein Kind der 60er. Er lebte ohne Schuhe und Seife in den Tag. Dann wollte er die Welt verbessern und das hat er getan. Teilweise jedenfalls. Und er hat sie ebenfalls ein bisschen schlechter gemacht, weil es noch u.a. noch keinen Dummenfilter gibt. Es wird sich sicherlich einpendeln, hoffe ich. Als damals die Kirche davor Angst hatte, dass immer mehr Leute lesen konnten, bangten sie um ihren Machtverlust. Das war aber etwas Gutes.
Mir geht es nicht um Machtverlust, sondern um Idiocracy. Ich will nicht, dass das hier so endet, wie in diesem Film. Das wäre falsch. Und falsches mag ich nicht.
Vielleicht kommt dabei ja noch etwas Gutes heraus und ich sehe es nicht.

Diese Smartphones … sie machen einen ganz philosophisch irgendwie.

Und hoffen sollte man, auch wenn es einem der Rest so unglaublich viel, viel schwerer macht.

Und mein Penis ist wirklich groß.

 

Posted in Stuff | Leave a comment

Abends im Vogelsberg

Besuch der IG-Trink aus dem Odenwald.

Posted in Abends im Vogelsberg | Leave a comment

Jahrzehnte

Ich versuche mal spontan meine bisherigen Lebensjahrzehnte mit wenigen Worten einzufangen:

1970er:
Es wurde mehrfach Licht: Gewalt erzeugt Gegengewalt.

1980er:
Hormone und Turnschuhe.

1990er:
Tests und Neustarts.

2000er:
Beharrlichkeit, Beständigkeit und Apple®.

2010er:
Everything ends. But everything begins again, too.

Alles in allem:
Bislang war es die ganzen Versuche wert.

Let the Taumel continue.

Posted in Stuff | Leave a comment

uew hört

Sia – I’m Still Here

Oh the past, it’s haunted me
Oh the past, it wanted me dead
Oh the past tormented me
But the battle was lost
‘Cause I’m still here

 

Posted in uew hört | Leave a comment

Klimaschutz

Diese Woche wurde mir klar, dass ich bereits seit 30 Jahren unterbewusst Klimaschützer bin: Ich esse seit Ende 1988 kein Fleisch mehr.
Damals hat das sicherlich niemand mit der Erderwärmung in Zusammenhang gebracht, denn da waren sie alle noch mit verbleitem Benzin, saurem Regen, Asbest und FCKW beschäftigt und vorwiegend beherrschten drei Löcher die Nachrichten: Das in der Ozonschicht über der Antarktis, das im Kernreaktor von Tschernobyl und Helmut Kohl.
Während sie also alle weniger Haarspray nutzten, Kühlschränke anders bauten und LKW-Weise Beton auf den Reaktor kippten und an einem Stahlsarkophag arbeiteten, habe ich kein Fleisch mehr gegessen.

Und alles hat irgendwie geholfen: Das Ozonloch soll sich in wenigen Jahren schließen und der Kernreaktor in der Ukraine ist für die nächsten hundert Jahre unter Dach und Fach.

Aber wie es immer so ist: Andere Probleme kamen auf bzw. wurden stärker. Die Erderwärmung hat zugenommen und es werden immer mehr Idioten von Idioten in Ämter gewählt, die sie nicht innehaben sollten, mit dem Effekt, dass wir nach der natürlichen Auslese der gewählten Idioten noch mehr aufzuräumen haben.

Ich frage mich nahezu jeden Tag, wieviel Sinn alles macht und ob ich Teil dieses Irrsinns sein möchte. Ist alles noch zu retten bzw. ist alles überhaupt rettenswert? Ich habe bislang keine Antwort darauf. Aber gestern abend habe ich ein altes griechiches Sprichwort vernommen, was mich nachdenklich gemacht hat:

“A society grows great when old men plant trees whose shade they know they shall never sit in.”

Ich denke mit dem was ich bislang getan habe, habe ich – im übertragenen Sinn – schon einige Bäume gepflanzt. Ich habe allerdings auch dazu beigetragen einige Bäume zu entwurzeln …

Möchte ich in Zukunft weitermachen wie bisher, mehr tun oder weniger tun? Sinnvolle Dinge mache ich gerne. Aber allein die Zeit wird zeigen, was wirklich etwas gebracht hat und was nicht, vor allem in diesem ganzen Chaos …

Posted in Stuff | Leave a comment

Gedichte aus dem Odenwald

Sein Zivi sah aus wie Brad Pitt,
Was bisher auch niemand bestritt,
Er wartete auf den Sonnenaufgang,
Damit entfernt wird sein Stuhlgang,
der ihm zuvor sämig entglitt

Posted in Gedichte aus dem Odenwald | Leave a comment

Abends im Vogelsberg

Die Unterschiede der Kopfverletzungen beim Headbangen im Sitzen am Tisch ergeben sich vorranging durch den vorhandenen bzw. entfernten Kronkorken der Bierflasche.

Posted in Abends im Vogelsberg | Leave a comment

Cherry Coke No Sugar

I like Coke Zero. At times I fancy a Cherry Coke.

Today I tasted Cherry Coke without sugar.

Coca Cola Cherry with no sugar … it’s a mistake.

Posted in Stuff | Leave a comment

Abends im Vogelsberg

Die Sau lag immer noch unterm Tresen, stinkbesoffen wie es nur Schweine sein können. Unweit davon ihr Besitzer.

Posted in Abends im Vogelsberg | Leave a comment

Mometasonfuroat

Das kortisonhaltige Nasenspray (Wirkstoff: Mometasonfuroat) wirkt. Zunächst wurde die rechte Seite Schritt für Schritt besser – hat ca. 3 Wochen gedauert – und nun humpelt die linke – schlimmere Seite – langsam aber stetig hinterher.

Da ich bei der Gabe des Sprays darauf achten muss, es nahezu kopfüber einzusprühen, damit es auch an die geschwollenen Schleimhäute der Keil- und Siebbeinhöhle kommt, durchdringt dort mittlerweile auf beiden Seiten beim Einatmen ein spürbarer Luftstrom. Die Luft spüre ich nicht in der Kieferhöhle, aber vielleicht kommt das noch.

Es ist jedenfalls besser, viel besser als vorher und die allgemein angemerkten 5-6 Wochen kommen hin: Es ist jetzt Woche vier mit dem Spray und ich freue mich schon auf die kommende Zeit.

Wird ein schönes Geburtstagsgeschenk werden, wenn ich nicht nochmal wegen der Nasenatmung unters Messer müsste.

Posted in Stuff | Leave a comment