Klimaschutz

Diese Woche wurde mir klar, dass ich bereits seit 30 Jahren unterbewusst Klimaschützer bin: Ich esse seit Ende 1988 kein Fleisch mehr.
Damals hat das sicherlich niemand mit der Erderwärmung in Zusammenhang gebracht, denn da waren sie alle noch mit verbleitem Benzin, saurem Regen, Asbest und FCKW beschäftigt und vorwiegend beherrschten drei Löcher die Nachrichten: Das in der Ozonschicht über der Antarktis, das im Kernreaktor von Tschernobyl und Helmut Kohl.
Während sie also alle weniger Haarspray nutzten, Kühlschränke anders bauten und LKW-Weise Beton auf den Reaktor kippten und an einem Stahlsarkophag arbeiteten, habe ich kein Fleisch mehr gegessen.

Und alles hat irgendwie geholfen: Das Ozonloch soll sich in wenigen Jahren schließen und der Kernreaktor in der Ukraine ist für die nächsten hundert Jahre unter Dach und Fach.

Aber wie es immer so ist: Andere Probleme kamen auf bzw. wurden stärker. Die Erderwärmung hat zugenommen und es werden immer mehr Idioten von Idioten in Ämter gewählt, die sie nicht innehaben sollten, mit dem Effekt, dass wir nach der natürlichen Auslese der gewählten Idioten noch mehr aufzuräumen haben.

Ich frage mich nahezu jeden Tag, wieviel Sinn alles macht und ob ich Teil dieses Irrsinns sein möchte. Ist alles noch zu retten bzw. ist alles überhaupt rettenswert? Ich habe bislang keine Antwort darauf. Aber gestern abend habe ich ein altes griechiches Sprichwort vernommen, was mich nachdenklich gemacht hat:

“A society grows great when old men plant trees whose shade they know they shall never sit in.”

Ich denke mit dem was ich bislang getan habe, habe ich – im übertragenen Sinn – schon einige Bäume gepflanzt. Ich habe allerdings auch dazu beigetragen einige Bäume zu entwurzeln …

Möchte ich in Zukunft weitermachen wie bisher, mehr tun oder weniger tun? Sinnvolle Dinge mache ich gerne. Aber allein die Zeit wird zeigen, was wirklich etwas gebracht hat und was nicht, vor allem in diesem ganzen Chaos …

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Gedichte aus dem Odenwald

Sein Zivi sah aus wie Brad Pitt,
Was bisher auch niemand bestritt,
Er wartete auf den Sonnenaufgang,
Damit entfernt wird sein Stuhlgang,
der ihm zuvor sämig entglitt

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Abends im Vogelsberg

Die Unterschiede der Kopfverletzungen beim Headbangen im Sitzen am Tisch ergeben sich vorranging durch den vorhandenen bzw. entfernten Kronkorken der Bierflasche.

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Cherry Coke No Sugar

I like Coke Zero. At times I fancy a Cherry Coke.

Today I tasted Cherry Coke without sugar.

Coca Cola Cherry with no sugar … it’s a mistake.

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Abends im Vogelsberg

Die Sau lag immer noch unterm Tresen, stinkbesoffen wie es nur Schweine sein können. Unweit davon ihr Besitzer.

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Mometasonfuroat

Das kortisonhaltige Nasenspray (Wirkstoff: Mometasonfuroat) wirkt. Zunächst wurde die rechte Seite Schritt für Schritt besser – hat ca. 3 Wochen gedauert – und nun humpelt die linke – schlimmere Seite – langsam aber stetig hinterher.

Da ich bei der Gabe des Sprays darauf achten muss, es nahezu kopfüber einzusprühen, damit es auch an die geschwollenen Schleimhäute der Keil- und Siebbeinhöhle kommt, durchdringt dort mittlerweile auf beiden Seiten beim Einatmen ein spürbarer Luftstrom. Die Luft spüre ich nicht in der Kieferhöhle, aber vielleicht kommt das noch.

Es ist jedenfalls besser, viel besser als vorher und die allgemein angemerkten 5-6 Wochen kommen hin: Es ist jetzt Woche vier mit dem Spray und ich freue mich schon auf die kommende Zeit.

Wird ein schönes Geburtstagsgeschenk werden, wenn ich nicht nochmal wegen der Nasenatmung unters Messer müsste.

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uew hoert

Bruce Springsteen – Song For Orphans

Now the sons return for fathers, but the fathers are all gone
Oh and the lost souls search for saviours, but saviours don’t last long
Those aimless questless renegade brats who live their lives in songs
Run the length of a candle, and in a goodnight whisper and a puff they’re gone

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Instagram

Instragram ist wirklich leer, d.h. es ist voll, voll mit oberflächlichen Menschen die leer sind.

“Schau, wie ich aussehe.”

“Sieh her, ich kann mich schminken.”

“Ich suche nach dem Sinn meines Daseins.”

“Nimm mich bitte wahr.”

Ein Hort derer, die nach Aufmerksamkeit lechzen und leider nicht mehr, als Oberflächlichkeiten zu bieten haben. Bleibt nur noch die Frage, warum ich mir einmal am Tag die Postings anschaue? Zu Analysezwecken? Weil mir langweilig ist?

Ich denke der Hauptgrund ist, um mich einzunorden und auszurichten und mir in Erinnerung zu rufen, dass ich das nicht brauche.

“Ja, aber du schreibst doch auch dauernd in öffentliches Blog, du Arschloch!”

Stimmt. Ich schreibe. Ich poste hier keine Bilder von mir, ich halte meine Gedanken fest.  Ich warte auf den Tag, da ich durch das Niederschreiben dieser Gedanken, sie aus meinem Kopf bekomme.

So wie das Pensieve bei Harry Potter.

Klappt gelegentlich auch ganz gut.

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I call Bullshit

on foldable smartphones.

Useless idea. The first one shoving his foldable smartphone into my face will get a good punch in the mouth.

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uew hört

The Who – Baba O’Riley

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